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DIXI - PREISE

Der OLDTIMER MARKT hat im April 2011 sein Sonderheft über aktuelle Preise herausgegeben. Für diejenigen, die dieses interessante Heft nicht mehr bekommen können (€ 6,90), habe ich die aktuelle Information für DIXI - Interessierte hier abgebildet. Der rote Punkt mit dem schräg nach oben zeigenden Pfeil bedeutet: Die Tendenz ist steigend! Das ist bei einem Vergleich mit den Preisen von 2008 auch eindeutig zu erkennen. Es gibt auch wirklich "Ausreisser". So wurde auf der Techno Classica 2011 ein Ihle angeboten für € 45.000,-! Leider sind hier im Preisspiegel nur zwei Typen aufgeführt: Der DA 2 offene Zweisitzer und der offene viersitzige Tourer. Das sind natürlich beliebtere Automobile, als die geschlossenen Limousinen. Auch ist der DA 1 aus der "Vor - BMW - Aera" nicht aufgelistet, der wegen seiner nur einjährigen Herstellungszeit doch noch höher gehandelt wird. Die Liste sollte eigentlich auch noch erweitert werden auf die Limousinen- und Ihle-Preise.

Tatsache ist, unsere DIXIs sind nach wie vor beliebt, weil die Technik überschaubar ist, der Ersatzteilbedarf gesichert ist und viele Freunde sich untereinander helfen.

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Nur zum Vergleich: Die Preise von 2008:

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Diesen Komentar erhielt ich auf diese Preisnotierungen:

 Hallo Helmut,

diese Preise sind sicher für den Verkäufer interessant, doch erzielen wird man sie in aller Regel wohl eher nicht.
Es sind Notierungen bei den großen Händlern und wohl kaum Privatverkäufe dabei. Das sieht man, wenn man z. Bsp.  Preise von Mirbach hört. Wo ein Ihle nicht unter 30 / 35.000 € weggeht.
 
Richtig ist, dass der DA 1 in jedem Fall höher bewertet werden muss.
 
Völlig unrealistisch sind auch die hohen Preise generell bei allen offenen Wagen, die Limousinen sind dabei oft viel aufwendiger zu restaurieren.
Ich beobachte solche Notierungen garnicht erst. Der Markt hat seine eigenen Gesetze und da hilft auch keine "Preisliste" aus der Zeitung.
Wer sich einigermaßen vorher kundig macht und weiß was Instandsetzungen kosten, zahlt dann eben auch für Schrott keine überteuerten Preise mehr.
Aber es laufen immer wieder völlig unbedarfte Menschen herum, die oft über den Tisch gezogen werden.
Hier sollten wir evtl. etwas aufklärerisch wirken, wenn wir gefragt werden.
 
Gerhard
 
Gerhard hat alles richtig erkannt. Die Realität ist wirklich so! Hierzu hat er nun einen dementsprechenden Artikel verfasst:
 
Was alles zu bedenken ist beim Kauf eines DIXI
ein Bericht von Gerhard Schwarze (DIXI-IG)
 

Wer die Wahl hat, hat auch oft die Qual bei dem Kauf eines Dixi

Immer öfter wird uns die Frage gestellt, was darf ein Dixi kosten, wenn ein solcher gerade angeboten wird?

Dazu möchte ich wie folgt Stellung nehmen:

Eine Beurteilung an Hand einer Beschreibung am Telefon oder einiger Bilder per E-mail ist generell nicht möglich. Grundsätzlich ist es wohl auch immer eine Ermessensfrage des Käufers, auch wenn es Marktwerte und Statistiken dazu gibt. Dieses sind immer nur Richt- und Orientierungswerte. Selbst Gutachten lassen oft Zweifel am Endergebnis zu, es sei denn, sie sind von sogenannten Typenspezialisten erstellt.

Auch findet man in älteren Ausgaben der Oldtimer Markt / Praxis Hinweise zu diesem Thema. Zunächst sollte man sich umschauen und Informationen einholen wie in der Vergangenheit die einzelnen Fahrzeuge angeboten und verkauft wurden. Classic Data kann hier u. U. eine Hilfe darstellen. Auch wäre es wichtig sich nach den entsprechenden Zustandsnoten von 1 – 5 ein vollständiges Bild vor Ort über den Zustand des zu erwerbenden Fahrzeuges zu verschaffen.

Hierbei spielen folgende Faktoren eine gravierende Rolle:

- Allgemeinzustand

- ob fahrbereit oder nicht

- Durchrostungen und notwendige Instandsetzungen

- inwieweit das Fahrzeug komplett mit allen originalen Teilen ausgerüstet ist

   oder ob wichtige Teile wie Instrumente, Michelin - Hering Halbflachfelgen, Scheinwerfer,

   die originale Handgas- und Zündverstellung usw. usw. fehlen

- Historie und Fahrzeugpapiere

Dabei ist es in jedem Fall mehr als ratsam einen sachkundigen Oldtimerfreund, der sich mit Dixi & Co gut auskennt zu konsultieren oder besser ihn zum Kauf mit zu nehmen.

Ist man mit dem Objekt der Begierde einigermaßen vertraut, soll man mit sich selbst zu Rate gehen, ob der geforderte Preis auch seinen eigenen Vorstellungen und dem der Brieftasche entspricht.

Wer bereits schon einmal restauriert hat weiß, dass man schlecht beraten ist eine „Ruine“ zu erwerben und diese dann mühsam „aufpäppeln“ zu wollen. Wer dies tut schmeißt in der Regel das Geld zum Fenster hinaus, es sei denn er ist selbst Fachmann genug, alles in eigener Regie (zumindest den größten Teil der Arbeiten) zu erledigen. Inzwischen ist es allerdings kein Geheimnis, dass eine Instandsetzung eines Fahrzeuges im schlechten Zustand den üblichen Marktwert bei weitem übersteigt.

So ist man demzufolge gut beraten einen etwas teuren Wagen in relativ gutem Zustand zu erwerben, bei dem evtl. nur kleinere Instandsetzungen oder Schönheitsreparaturen auszuführen sind. Hier sind die Kosten überschaubar, auch wenn der Preis vielleicht etwas höher ist.

Auf jedem Fall sollte der Käufer vor Unterzeichnung des Kaufvertrages gründlich mit sich zu Rate gehen, ob er überhaupt bereit ist die verlangte Summe zu akzeptieren. Unfair, um nicht zu sagen unseriös ist es, wenn man als Käufer nach dem Erwerb den Verkäufer mit einer Mängelliste überfällt und entsprechenden Nachlass erwirken will. Die Steigerung gipfelt dann darin, wenn man den Verkäufer vielleicht noch mit einem Prozess überzieht.

Die Ausnahme wäre hier nur, man ist bei dem Kauf arglistig getäuscht worden.

Unsere Gutachter: H. Kasimirowicz (Düsseldorf) und G. Katt  (Potsdam)

Gerhard Schwarze - DIXI - IG

Den Feststellungen und Vorschlägen von Gerhard Schwarze stimme ich voll zu - Helmut Kasimirowicz

 
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Und das sind die Festellungen zur  Situation im Dezember 2008:
 
Trotz Börsenbeben:

Alte Liebe rostet nicht
In einigen Filmsequenzen des neuen Bondstreifens „Ein Quantum Trost“ ist ein Aston DBS Supercar bei einem scharfen Verfolgungsrennen zu sehen, auf der Uferstraße des Gardasees und später noch einmal im Marmorwerk von Carrara, bevor er durch die schmalen Gassen eines toskanischen Städtchens verschwindet.

Schon kurz nach Filmstart machte eine Meldung die Runde, ein anonymer Sammler hätte Aston Martin für den demolierten Wagen 250.000 Euro geboten. Aston Martin dementierte: „Wir bewahren das Fahrzeug noch immer auf und haben nicht verkauft. Der DBS fährt noch, ist aber in schlechter Verfassung.“

Die Geschichte über den übereifrigen Bieter - auch wenn sie nicht wahr sein sollte - zeigt, wie sehr sich der Markt der Sammler-Fahrzeuge überschlägt, und das, obwohl der Neuwagenmarkt kollabiert. Einen neuen DBS aus dem Luxus-Segment von Aston Martin, bekommt man „schon“ für runde 180.000 Euro.

Woher kommt der plötzliche Run auf Fahrzeuge mit Historie? Wirtschaftsmagazine von Financial Times bis zur Wirtschaftswoche titeln vom bleibenden Investment und der immer noch guten Renditemöglichkeiten bei Oldtimern. Doch bis vor wenigen Wochen galten Ölbilder, Installationen und Fotografien auch noch als krisensichere Geldanlagen. Aber inzwischen hat der der Börsencrash auch die Kunst-Auktionssäle erreicht und viele der erfolgsverwöhnten Galeristen und Auktionshäuser bleiben auf ihren Kunstgegenständen sitzen.

Verglichen mit Stocks scheinen Oldtimer eine sichere Investition

Dem Thema „Oldtimer als Investition“ widmete sich denn auch die Frankfurter Allgemeine und Automobilhändler Marco Fusco aus Hofheim erklärt, dass „die teuren Stücke, die alle mindestens dreißig Jahre auf der Haube haben, in Zeiten fallender Börsenkurse die ideale Anlageform“ seien. Mercedes-Spezialist Klaus Kienle, Kienle Automobiltechnik, lies verlauten: „Viele Oldtimer-Fans erweitern momentan ihre Sammlungen, geben teilweise über eine Million Euro für ein Prachtexemplar aus. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem die Vorkriegsmodelle nicht an Wert verlieren und eine solide Anlage sind.“ Keith Martin, Herausgeber des amerikanischen „Inside Guide to Collecting, Investing, Values and Trends“ meint: „Verglichen mit Stocks oder Häusern scheinen historische Autos momentan eine ziemlich sichere Investition zu sein. Aber es müssen wichtige Fahrzeuge sein. Einen viertürigen Chevy von 1957 mit Automatik-Getriebe und einem 6-Zylinder zu restaurieren ist keine kluge Idee, aber eine 1958 gebaute Einspritzer Corvette mit allen Papieren des Herstellers ist ziemlich gut. Es werden keine Corvettes mehr gebaut und mehr 1958 Corvettes, als heute erhalten sind werden es nicht werden.“

„Es ist bei Oldtimern ein bisschen wie mit einem echten Picasso an der Wand“, so Max Girado von RM Auctions in London. „Ein Picasso wird immer einen gewissen Wert behalten, aber wenn Sie ein Stück Moderne Kunst haben, ist es schwer damit Krisenzeiten zu überstehen.“

Von der Flucht in werthaltige Kunst-Objekte

Für Automibilhistoriker Peter Schack, („hochwertige Klassiker sind ziemlich einmalige Kunstwerke der Technik-Geschichte“) gibt es derzeit noch keine wirklich schlüssige Antwort auf die Rolle von Oldtimern in Zeiten der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise: „Man könnte natürlich an eine "Flucht in werthaltige Kunst-Objekte" glauben. Dieser Prozess bedarf jedoch eines gewissen Umstellungszeitraumes und setzt nicht spontan und mit Macht ein. Mittelfristig wird sich das sicherlich verstärkt bemerkbar machen, kurzfristig spielt jedoch die parallele, beginnende Wirtschaftskrise eine unkalkulierbare Rolle. Es könnte zunächst einmal zu einem verstärkten Angebot von mittelwertigen "Oldtimern" am Markt kommen, was nicht ohne Auswirkungen auf die Preise in diesem Sektor bleiben kann.“

Seltene Oldtimer sind wertstabil, beim Durchschnitt bröckelt der Preis

Analisten, die den Anlagemarkt beobachten, bestätigen, dass vor allem seltene Oldtimer wertstabil sind, während andere Anlagemärkte einbrechen und selbst der Markt für Durchschnitts-Oldtimer bereits bröckelt.

„Eine Rückkehr zu Sachwerten mit hoher Spaßrendite“ sieht Martin Halder, Initiator vom „Meilenwerk“. „Je mehr Neuwagen in der Umweltdiskussion sind, je mehr sich Menschen mit Benzinpreisen und Abgasen auseinandersetzen müssen,“ so Halder „um so mehr flüchten sie in Nischen, um ihre automobile Leidenschaft zu leben.“

Von den in Deutschland zugelassenen 41 Millionen Fahrzeuge, sind gerade mal 283 Tausend Oldtimer, über 30 Jahre alt und dürfen mit dem steuergünstigen H-Kennzeichen fahren. Aber der Markt wächst und wächst. Neben der emotionalen Seite sind viele Neueinstiegswillige beeindruckt von den Renditemöglichkeiten, die immer wieder nach Auktionen Furore machten, beispielsweise wenn ein Ferrari 330 TRI/LM aus dem Jahr 1962 sensationelle 9,28 Millionen Dollar erzielt. In wirtschaftlichen Krisenzeiten lockt neben Edelmetall wie Gold, das in schönster Regelmäßigkeit anzieht, wenn alles andere sinkt, auch historisches Edelblech als sicheres Investitionsgut.

„Das sind Ausnahmefälle, aber es ist korrekt, dass das Preisgefüge bisher kontinuierlich nach oben ging", bestätigt Norbert Schröder von Kleofaktum Automotive nach mehr als 30 Jahren Markterfahrung. Dennoch sind Oldtimer als Investition mit Vorsicht zu genießen.

„Es geht bei einer tatsächlichen Investition in ein klassisches Fahrzeug nicht um persönliches Gefallen oder augenblickliche Attraktivität, sondern um die wirklichen Grundwerte“, erklärt Peter Schack.

Wichtigstes Kriterium für die Oldtimer Investition: lückenlose Historie

Die Fachleute sind sich einig: erstes Kriterium für die Wahl eines Oldtimers ist neben dem Zustand die lückenlos belegbare Historie des Fahrzeuges, die die Authentizität des Objektes bestätigt. „Sie übersteigt in vielen Fällen“, so Schack „den reinen Sachwert.“ Während bei uns noch vor zehn Jahren ausschließlich Oldtimer mit makellosem Aussehen in die höchsten Preiskategorien aufstiegen, mach sich inzwischen ein neuer Trend bemerkbar: Lieber Patina und original, als überrestauriert. „Das überträgt sich aus der Rennsportszene auf Straßenfahrzeuge,“ erklärt Norbert Schröder „ein Rennwagen, der die Spuren der legendären Mille Miglia aufzeigt oder Originalsitze hat, auf denen Caracciola saß, hebt sich von den anderen ab.“ Auch die FIFA setzte neulich ein Zeichen in dieselbe Richtung, als Fifa-Präsident Horst Brüning bei der Siegerehrung der ADAC Trentino Classic 2008 den Sonderpreis für den am besten erhaltenen, unrestaurierten Oldtimer erstmals verlieh.

„Der Grund für den Oldtimer-Trend ist rationell nicht wirklich erklärbar“, so Manfred Groß, Oldtimer-Experte des ADAC, der seit Mitte 2008 offiziell die deutschen Interessen der Oldtimer-Liebhaber bei der FIFA, dem Weltverband für klassische Fahrzeuge vertritt. „Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der Oldtimer-Veranstaltungen vom einfachen Club-Treffen bis zum hochkarätigen Concorso am Comer See beispielsweise mehr als verdoppelt.“

Oldtimer sind nicht nur etwas für Spitzenverdiener. Auch an Klein- und Mittelklassewagen wächst das Interesse, vor allem jetzt, wo die Preise in Bewegung sind. Eine Orientierung an den gängigen Oldtimer- Preislisten, die auf dem Markt sind, hält ADAC -Experte Groß jedoch für bedenklich: „Das gilt wirklich nur als ganz grober Überblick. Wer zum Beispiel unter Zeitdruck einen Wagen verkaufen will oder gezwungen ist zu verkaufen, muss mit Preisdifferenzen von bis zu 50% rechnen.“

Ein unverbastelter Golf 1 hat Potential

Dennoch wächst die Zahl der Oldtimer-Liebhaber und auch viele jüngere Menschen steigen in den Bereich der günstigeren Youngtimer ein. Experte Norbert Schröder rät auch da zur Vorsicht: „Besonders bei Youngtimern, ist der Markt hoch spekulativ. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ein Porsche 928, der seiner Zeit in Ästhetik und technischer Brisanz weit voraus war, eine positive Entwicklung nehmen wird. Auch der Mercedes 123 als T-Model hat eine deutliche Stabilisierung erlebt. Noch zu DM-Zeiten war der Wagen für 1000 bis 3000 Mark zu haben, jetzt liegt ein guter Wagen bereits zwischen 8000 und 10000 Euro. Auch ein unverbastelter Golf 1, der so gut wie aus dem Straßenbild verschwunden ist, hat echte Chancen.“

Woran kann man sich als Neueinsteiger preislich orientieren? Norbert Schröder: „Es gibt verschiedene Anbieter wie Classic Data, die Interclassic von Schwacke, Olditax und einige mehr. Für Alltags-Klassiker im Zustandsbereich 2 oder 3 mag das ein Orientierungspunkt sein, aber sobald das Fahrzeug - und das sind Oldtimer in der Regel - individuell ist, hilft nur der Rat eines echten Oldtimer-Gutachters, bevor man Geld in die Hand nimmt und investiert.“

Désirée Rohrer Dezember 2008 (aus Oldtimer-TV)



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06.08.2011 - BMW DIXI Film mit Beethovenkonzert

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28.07.2011 - DA 1 und DA 3 Video aus Bad Tölz bei youtube

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